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Durchgangsbahnhof Luzern inkl. Mittelfristangebot

Die heutige Zufahrt zum Bahnhof Luzern ist völlig ausgelastet: Der Engpass am Rotsee hemmt den Ausbau der nachfragestarken Linie Luzern-Zug-Zürich, der Gütschtunnel wird von fünf nationalen Bahnlinien überfordert, die Platzverhältnisse im Bahnhofvorfeld und im Bahnhof selber sind prekär. Und dies mit Blick auf ein Passagieraufkommen, das bis 2030 weiter zunehmen wird. Eine Lösung drängt sich auf: Sie heisst Durchgangsbahnhof Luzern. Ein Konzept, welches sich im Vorprojekt gegen 30 andere Varianten als langfristige Bestvariante deutlich durchgesetzt hat. Nun wird schrittweise auf dieses Ziel hingearbeitet. Aufwärtskompatible Angebotsausbauschritte werden laufend umgesetzt (siehe Tabelle).

 

 

Zwischenschritte im Angebot bis 2030

Um dem prognostizierten Nachfragewachstum gerecht zu werden, soll das Bahnnetz auch mittelfristig weiterentwickelt werden. Sämtliche Zwischenschritte sind aufwärtskompatibel zum Durchgangsbahnhof Luzern.
 

Projekt Auswirkung  Inbetriebnahme
Neues Rollmaterial Luzern–Zug–Zürich Verbesserung Komfort Dez. 2019
Verlängerung S61
nach Willisau
dritte stündliche Direktverbindung nach Luzern Dez. 2019
Neues Rollmaterial VoralpenExpress Verbesserung Komfort Dez. 2019
Neue S-Bahn S41 Luzern–Horw  mehr Kapazität für Luzern Süd ca. 2021

Umwidmung IR Basel nach Bern

30-Minuten-Takt Luzern–Bern bis 2025
Durchbindung Fernverkehrszüge  neue Direktverbindungen Genf–Bern–Luzern–Zürich resp. Bern–Luzern–Zürich–Zürich Flughafen–Konstanz bis 2025
Weitere Verbindungen Luzern–Zug–Zürich Mehr Kapazität bis 2030

 Stand: 27.07.17

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Auszug Medienspiegel

27.01.2017, LZ
24.08.2016, LZ
01.10.2015, LZ
29.09.2015, LZ
09.07.2013, LZ
 
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Grafik Angebotsentwicklung
 
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