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AggloMobil uno (2005)

AggloMobil uno war das grösste Umbauprojekt des öV-Systems in der Stadt und Agglomeration Luzern seit der Umstellung vom Tram- auf den Trolleybusbetrieb. Geplant wurde das Konzept vom Zweckverband für den öffentlichen Agglomerationsverkehr Luzern (öVL). Der erste Schritt zur Umsetzung erfolgte am 12. Dezember 2004, zusammen mit dem Start der Bahn 2000 und der S-Bahn Luzern.

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Schwerpunkte

AggloMobil uno baute auf den drei Grundsätzen direkter, häufiger und einfacher auf. Es wurden folgende Ziele angestrebt:

  • Vorteile des bisherigen Busangebotes beibehalten
  • Schwachstellen gezielt beheben oder zumindest reduzieren
  • Chancen von Bahn 2000 aufnehmen (häufigere Zugsabfahrten)
  • Entwicklungen und Perspektiven in der Agglomeration Luzern einbeziehen (Entwicklungsschwerpunkte)
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Hauptentwicklungen

Mit AggloMobil uno wurden das Busangebot und die Anschlusssituation auf die
S-Bahn am Bahnhof Luzern verbessert. Am Abend wurden die Abfahrtszeiten harmonisiert und die sogenannte "Spinne" eingeführt. Auf den Trolleybuslinien und den Linie 9 bis 20 konnten die Takte vereinheitlicht sowie für die Fahrgäste merkbar gemacht werden. 
 
Weiter beinhaltete AggloMobil uno die Erhöhung der gefahrenen Kurskilometer um 10 Prozent:
  • 5-Minuten-Takt auf den Haupt-Trolleybuslinien zu Hauptverkehrszeiten 
  • 30-Minuten-Takt in der Agglomeration Luzern (Linien 21–24 und 51–53)
  • 30-Minuten-Takt für die Rontal-Gemeinden Buchrain, Dierikon, Root und Gisikon (neuer Rontal-Shuttle)
  • Bessere Abendangebote, z.B. neuer 15-Minuten-Takt am Abend und am Sonntag auf der Linie 20 oder auf den Linien 9, 18 und 19 im Gebiet Kantonsspital, Friedental und Bramberg (Gebiet Friedental wird am Abend neu erstmalig erschlossen)
 
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