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AggloMobil tre (bis 2022)

AggloMobil tre ist ein Konzept zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung des öV in der Stadt und Agglomeration Luzern bis 2022. Es beruht auf AggloMobil due, welches Massnahmen für die Jahre 2014 bis 2018 beinhaltet und aktuell umgesetzt wird. Mit diesen Planungen will der VVL dem veränderten Mobilitätsverhalten und dem prognostizierten Mobilitätswachstum aus der angestrebten Siedlungsentwicklung gerecht werden. Die AggloMobil-Planungen sind eingebettet in den kantonalen Richtplan, in die öV-Berichte und in die Agglomerationsprogramme.

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Schwerpunkte

Das öV-Konzept AggloMobil tre, welches auf den erfolgreichen 4 Pfeilern von AggloMobil due beruht, beinhaltet drei Schwerpunkte. 

 

Ausbau System RBus

Das System RBus ist ein erhöhter Standard für Doppelgelenktrolleybuslinien, welches den Fahrgästen beinahe die Vorteile eines Tramsystems bietet. Der Ausbau von Angebot, Rollmaterial und Infrastruktur soll schrittweise bis 2025 erfolgen. Damit werden die Kapazitäten ausgebaut und die Zuverlässigkeit erhöht. Geplant ist die Einführung von RBus auf den weiteren Linien 2 (ab Dezember 2016), 8 und 12. Auf der Linie 1 hat die Umsetzung mit Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge im Juni 2014 bereits begonnen. Voraussichtlich auf Dezember 2019 soll die Linie 1 nach Ebikon verlängert werden. Mehr Infos System RBus

 

Mehr Durchmesserlinien

Heute verkehrt ein Grossteil der Buslinien radial zum Bahnhof Luzern. Mit der Verknüpfung eines Teils dieser Buslinien zu Durchmesserlinien wird das öV-System besser vernetzt. Die Fahrgäste profitieren von einer umsteigefreien Fahrt innerhalb der Stadt und Agglomeration Luzern. Weiter sorgen Durchmesserlinien für besser ausgelastete Fahrzeuge in der Innenstadt und leisten einen wichtigen Beitrag für ein flüssiges Gesamtverkehrssystem. In einem ersten Schritt entsteht mit Verknüpfung der Linien 20 und 24 eine direkte Verbindung zwischen Horw, Luzern und Meggen. Mit der Verknüpfung der Linien 12 und 8 wird in einem zweiten Schritt eine direkte Verbindung zwischen Littau und Würzenbach geschaffen.

 

Einheitliche Taktstandards

Vergleichbare Korridore und Quartiere werden mit einheitlichen Takten und zu einheitlichen Betriebszeiten bedient. Hierzu werden die Kapazitäten und Takte auf das Nachfragepotenzial abgestimmt. Die Umsetzung erfolgt mit der zweijährlichen Fahrplangestaltung.

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Hauptentwicklungen bis 2022

Bis anhin setzte sich der öV in der Stadt und Agglomeration Luzern aus den beiden Systemen S-Bahn und Bus zusammen. Mit Eröffnung der S-Bahn 2004 wurden neue S-Bahn-Haltestellen realisiert, so zum Beispiel Kriens Mattenhof. Weitere zentrumsnahe S-Bahn-Haltestellen wie Paulusplatz oder Kreuzstutz sind erst nach 2030 mit der neuen Infrastruktur Durchgangsbahnhof Luzern möglich. Auch der Takt auf der S-Bahn kann erst mit diesem Bauwerk verdichtet werden. Mit RBus wird nun eine weitere Hierarchie-Ebene zwischen Bus und Bahn geschaffen, die bezüglich Funktion, Kapazität und Image die Rolle des Trams übernehmen kann.

 

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Einbettung

Die Resultate von AggloMobil tre fliessen in das Agglomerationsprogramm 3. Generation, den öV-Bericht 2018 bis 2021, das Strassenbauprogramm 2019 bis 2022 und die nationale Bahnplanung (STEP) ein. Zudem ist es abgestimmt mit dem Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern (GVK).

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